Kategorie-Archiv: SL-SAN+Datensicherung

virtuelle 3. EBENE: Systems Technology – LÖSUNGEN

SAN und Datensicherung

Daten sind das kostbarste Gut in jedem Unternehmen und jeder Organisation. Sie sind die Basis für die  Informationsverarbeitung, für die die IT-Abteilungen, die Hard- und Softwarehersteller und die Systemhäuser Tag für Tag in  der Verantwortung stehen. Ohne sie geht in der IT-Welt nichts. Alle unternehmerischen Entscheidungen und betrieblichen Prozesse, ob in Produktion, Lagerhaltung, Verwaltung, Vertrieb, Marketing oder im Management  beziehen ihre Informationen aus zuverlässig  auf einem primären Speicher abgelegten und vor allem schnell wiederauffindbaren Daten. Voraussetzung hierfür ist wiederum ein ordentliches und strukturiertes Datenmanagement.

Onlinespeicher SAN/NAS

Online-Storage:
DAS: Direct Attached Storage
Dedizierte Server mit internen Datenplatten (= Direct Attached Storage) erledigten lange Zeit die jeweiligen EDV-Aufgaben. Ein Server für die Buchhaltung, mit einem Betriebssystem, einem Softwaremodul eines Branchenproduktes und den Kunden-, Lieferanten-, Artikel-Stammdaten auf entsprechenden Datenbanken. Ein weiterer Server für die Warenwirtschaft, ein weiterer für die Kommunikation etc.
NAS: Network Attached Storage
Doch mit den immer schneller wachsenden Datenmengen reichte der serverinterne Plattenplatz nicht mehr aus. Größere externe Platten-Pools wurden nun im Netzwerk (= Network Attached Storage) vielen Servern zentral zur Verfügung gestellt. Mit den steigenden Ansprüchen an Hochverfügbarkeit und Anwenderkomfort wurden zunehmend Technologien aus der Großrechnerwelt für immer kleinere Umgebungen angepasst und zur Verfügung gestellt.
SAN: Storage Area Network
Sinn und Zweck von Speichernetzwerken (= Storage Area Network) ist es, große und vor allem erweiterbare Speichersysteme vielen Servern und unterschiedlichsten Anwendungen und Plattformen flexibel und kostengünstig zur Verfügung zu stellen.
State of the art ist heute das Storage Area Network. Mehr Informationen

Datensicherung

Primärspeicher haben die Aufgabe, den Anwendungen die angeforderten Daten schnell und zuverlässig zur Verfügung zu stellen. Doch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es immer wieder zu einem Datenverlust kommen. Kleinere oder größere Desaster können auf lange Sicht nicht komplett ausgeschlossen werden. Daher müssen Daten mit Hilfe von Backupsoftware auf einen Sekundärspeicher gesichert werden. Dies geschieht in aller Regel entweder direkt auf ein Bandmedium (B2T=Backup-to-Tape) mittels Autoloader oder TapeLibrary, oder auf eine weitere Platten-Einheit (B2D=Backup-to-Disc), von wo aus die Daten wiederum auf ein Tape geschrieben werden können (B2T2D)=Backup-to-Tape-to-Disk). Mehr Informationen

Deduplizierungsspeicher

Zusammen mit den Deduplizierungs-Systemen EMC DataDomain gibt es nunmehr auch für den Mittelstand erschwingliche Backup-Lösungen, die auch big data-Anforderungen genügen. Um den Übergang vom Terabyte- in den Petabytebereich zu bewerkstelligen, bedarf es neuer Technologien, um die Datenströme zwischen Primär- und Sekundärspeicher zu optimieren. Hierzu werden Dateien oder Datenblöcke in kleinere Segmente oder Datenabschnitte mit variabler Länge zerlegt. Dann wird mittels intelligenter Algorithmen geprüft, welche Datensegmente nur einmal und welche mehrmals vorkommen. Mehr Informationen